Data Strategy: Steigern smarte Erkenntnisse den Business Impact?

Abbilding 2: Loth-Modell des Reifegrads von Advanced Analytics
Abbilding 2: Loth-Modell des Reifegrads von Advanced Analytics

Die voranschreitende digitale Transformation liefert Daten über nahezu jede Facette unseres Tuns. Jeder Besuch eine Webseite, jeder Klick, jede Suchanfrage und jeder Einkauf wird protokolliert und entweder mit unserer virtuellen Identität (wenn wir angemeldet sind) verknüpft, oder in einem System gespeichert, dass unsere Sitzung per Cookie oder digitalem Fingerabdruck verarbeitet.

Sind diese Daten erst einmal erhoben, werden sie für gewöhnlich in Silos der einzelnen Funktionen (vertikales Silo), Abteilungen (horizontales Silo), oder sogar in individuellen Projektsilos abgelegt. Um aus diesen Daten eine wertvolle und nützliche Ressource zu machen, müssen wir diese Silos aufbrechen. Dem stehen allerdings oft Fragen zur Inhaberschaft, Regularien und Governance im Weg.

Das Sammeln von Daten allein generiert aber keinen Mehrwert. Der tatsächliche Business Impact hängt davon ab, wie “smart” die gewonnen Erkenntnisse sind. Und das wiederum wird von der Vollständigkeit der Advanced-Analytics-Lösung (siehe Abbildung 2) und der Komplexität der eingesetzten Modelle bestimmt. Präskriptive und Semantische Analysen sind unter Umständen nur sehr schwer umzusetzen, insbesondere wenn es zunächst gilt, semi-strukturierte Daten – wie etwa Social Media-Streams – zu klassifizieren.

Vergessen Sie also über die Umsetzung komplexer Modelle nicht, die leichte Beute einzusacken: lassen Sie all Ihre quantitativen Informationen einfließen (beispielsweise Umsatzdaten), um Ihre diagnostischen Möglichkeiten zu skalieren.

Für die meisten Entscheidungsträger besteht die Herausforderung nicht in einem Mangel an Daten oder Datenquellen, sondern dass die zur Verfügung stehenden Datenquellen oftmals unterschiedliche Ergebnisse liefern oder schlichtweg nicht geeignet sind, die jeweils anstehende Entscheidung sinnvoll zu informieren.

Leider wird die Rolle der IT dabei oft unterschätzt. Die größte Herausforderung für Entscheidungsträger im Analytics-Zeitalter ist die eingefahrene Sichtweise, dass Unternehmen ihrer eigenen Datenbasis bestehend aus Interaktionen mit potentiellen Kunden, Kunden, Lieferanten und Partnern weniger vertrauen können, als externen Erkenntnisquellen.

Dieser Beitrag ist der zweite Teil der Datenstrategie-Serie:

Teil 1: Die Notwendigkeit einer modernen Datenstrategie im Zuge der digitalen Transformation
Teil 2: Steigern smarte Erkenntnisse den Business Impact?
Teil 3: 10 BI & Analytics Trends, die in keiner Datenstrategie fehlen dürfen
Teil 4: Wie unterstützen Analysen Ihre Entscheidungsfindung?
Teil 5: Erstickt Innovation zwischen Berichtswesen und Data Discovery?

Monkey Business: Always be Ready to Demo

The famous Tableau Superstore demo data set
The famous Tableau Superstore demo data set

Usually, I really don’t like looking on the screens of other passengers. On this early morning train from Frankfurt to Cologne, however, the screen of my seatmate caught my attention. Where have I seen the logo on his slide deck before? Two coffee sips later, it came to me: it was the logo of Monkey 47, a very delicious gin, distilled in the heart of the Black Forest. So I asked my neighbor: “Is that the Monkey 47 logo?”

He was happy that I recognized his brand and we had a small chat about gin and the Black Forest. Turns out his name is Thomas, and he is the head of Sales and Marketing for Monkey 47. Thomas mentioned that his team is planning a tour to promote Monkey 47 in a number of cities. That sounds similar to what we are doing with the Tableau Cinema Tour, so I showed him our Cinema Tour landing page and explained briefly who we are and what our mission is.

I asked him how he is organizing his data. Thomas revealed that he lives in Excel hell: “spreadsheets with thousands of rows and way too many columns”. This also sounded familiar. I opened up our Superstore.xlsx in Excel and asked: “Do your Excel sheets look like this?” Thomas replied: “Yes!”

Here we go! I drag’n’dropped the file on my Tableau desktop icon and paced through a 7-minute-demo ending with an interactive dashboard. Thomas was flabbergasted. To polish things off, I showed him the interactive Twitter Sentiment Dashboard embedded in my blog. Thomas grabbed his jacket and gave me a business card, saying: “We need Tableau!”

Monkey 47 business card (back side)
Monkey 47 business card (back side)

This story was originally written for Tableau’s EMEA Sales Newsletter. I think it’s a good read for the holidays, and wish you all Merry Christmas!

Data Strategy: Die Notwendigkeit einer modernen Datenstrategie im Zuge der digitalen Transformation

Abbildung 1: Analysten schätzen, dass das Datenvolumen in den kommenden Jahren rasant steigend wird
Abbildung 1: Analysten schätzen, dass das Datenvolumen in den kommenden Jahren rasant steigend wird

Traditionell sind es die Mitarbeiter, die gute – oder zumindest glückliche – Entscheidungen treffen, die die Karriereleiter innerhalb von Unternehmen erklimmen. Und diese Kultur des Respekts gegenüber guten Instinkten durchdringt auch heutzutage noch die Entscheidungsfindung in vielen Unternehmen.

In manchen Fällen werden Berater hinzugezogen, um unliebsamen oder rein präferentiellen Entscheidungen den Anschein externer Validierung zu geben; in anderen Fällen verlässt man sich auf die Weisheit von Vorgesetzten, Mentoren oder Gurus. Es zeichnet sich jedoch ab, dass bei Entscheidungen, die ein Unternehmen von sich aus nicht ohne weiteres unterstützen kann, immer mehr das Kollektiv herangezogen wird und man sich bei Entscheidungsfindung und Problemlösung der Kraft großer Zahlen bedient.

In unserer digital vernetzten Welt fallen jeden Tag Unmengen von Daten an (siehe Abbildung 1). Das exponentielle Wachstum der Menge an generierten Daten führt unweigerlich zur digitalen Transformation ganzer Geschäftsmodelle. Nur Unternehmen, die große Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen in umsetzbare Erkenntnisse verwandeln können, werden langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Dazu bedarf es einer modernen Strategie, die den Fokus auf Daten legt und weit über deren reine Erhebung hinausgeht.

Eine unternehmensweite Bereitstellung von Advanced Analytics und Data Science as a Service (DSaaS) kann hier einen Wettbewerbsvorteil bedeuten, insbesondere wenn sie den Schwerpunkt darauf legt, die Mitarbeiter mit den richtigen analytischen Werkzeugen auszustatten. Sind diese Werkzeuge einfach zu verwenden und gut in die tägliche Arbeit integriert, lässt sich die Akzeptanz – und somit Wirkung – maximieren.

Dieser Beitrag ist der erste Teil der Datenstrategie-Serie. In den kommenden Wochen folgen weitere Beiträge, die Fragen zur modernen Datenstrategie näher beleuchten werden:

Teil 1: Die Notwendigkeit einer modernen Datenstrategie im Zuge der digitalen Transformation
Teil 2: Steigern smarte Erkenntnisse den Business Impact?
Teil 3: 10 BI & Analytics Trends, die in keiner Datenstrategie fehlen dürfen
Teil 4: Wie unterstützen Analysen Ihre Entscheidungsfindung?
Teil 5: Erstickt Innovation zwischen Berichtswesen und Data Discovery?

[Update 8 Feb 2017]: Eine längere Fassung dieses Beitrags, ist in der IWP-Zeitschrift erschienen: Information – Wissenschaft & Praxis. Band 68, Heft 1, Seiten 75–77, ISSN (Online) 1619-4292, ISSN (Print) 1434-4653

TabPy Tutorial: Integrating Python with Tableau for Advanced Analytics

TabPy allows Tableau to execute Python code on the fly
TabPy allows Tableau to execute Python code on the fly

In 2013 Tableau introduced the R Integration, the ability to call R scripts in calculated fields. This opened up possibilities such as K-means clustering, Random Forest models and sentiment analysis. With the release of Tableau 10.2, we can enjoy a new, fancy addition to this feature: the Python Integration through TabPy, the Tableau Python Server.

Python is a widely used general-purpose programming language, popular among academia and industry alike. It provides a wide variety of statistical and machine learning techniques, and is highly extensible. Together, Python and Tableau is the data science dream team to cover any organization’s data analysis needs.

In this tutorial I’m going to walk you through the installation and connecting Tableau with TabPy. I will also give you an example of calling a Python function from Tableau to calculate correlation coefficients for a trellis chart.

1. Install and start Python and TabPy

Start by clicking on the Clone or download button in the upper right corner of the TabPy repository page, downloading the zip file and extracting it.

TabPy download via GitHub web page

Protip: If you are familar with Git, you can download TabPy directly from the repository:

> git clone git://github.com/tableau/TabPy

TabPy download via Git command line interface

Within the TabPy directory, execute setup.sh (or setup.bat if you are on Windows). This script downloads and installs Python, TabPy and all necessary dependencies. After completion, TabPy is starting up and listens on port 9004.

2. Connecting Tableau to TabPy

In Tableau 10.2, a connection to TabPy can be added in Help > Settings and Performance > Manage External Service Connection:

Tableau main menu
Tableau main menu

Set port to 9004:

External Service Connection dialogue
External Service Connection dialogue

3. Adding Python code to a Calculated Field

You can invoke Calculated Field functions called SCRIPT_STR, SCRIPT_REAL, SCRIPT_BOOL, and SCRIPT_INT to embed your Python script in Tableau:

Python script within Tableau
Python script within Tableau

4. Use Calculated Field in Tableau

Now you can use your Python calculation as Calculated Field in your Tableau worksheet:

Tableau workbook featuring a Python calculation
Tableau workbook featuring a Python calculation

Feel free to download the Tableau Packaged Workbook (twbx) here.

[Update 3 Jan 2017]: Translated to Japanese by Tomohiro Iwahashi: Tableau + Python 連携 (Tabpy) を使ってみよう!

[Update 30 Mar 2017]: A German translation of this post is published on the official Tableau blog: TabPy Tutorial: Integration von Python mit Tableau für Advanced Analytics

Predictive Maintenance hilft Ihnen Wartungsmaßnahmen effizient zu gestalten

Screenshot
Predictive Maintenance zeigt verbleibende Nutzungsdauer von Aufzügen der Deutschen Bahn: klicken, um interaktives Dashboard zu öffnen

Nicht nur die Fertigungskosten lassen sich mit Predictive Maintenance senken. Auch im Dienstleistungsbereich entsteht durch Vorhersagen enormes Optimierungspotential. Im wesentlichen lassen sich die Fragestellungen, die im Rahmen von Predictive Maintenance gestellt werden, in drei Klassen einteilen:

  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gerät in naher Zukunft ausfällt?
  • Was sind die Ursachen von Ausfällen und welche Instandhaltungsmaßnahmen sollten durchgeführt werden, um diese Probleme zu beheben?
  • Wie lang ist die Nutzungsdauer eines Gerätes?

Ein Beispiel, das die Frage der Nutzungsdauer in den Mittelpunkt rückt, zeigt das Dashboard Predictive Maintenance Deutsche Bahn Elevators. Dieses Dashboard sagt voraus, wie lange Aufzüge noch ohne Wartung auskommen (“Rest of Useful Life”). Mit dem Parameter “Material Wear Off” lässt sich zudem der Grad der Abnutzung beeinflussen.

Die visualisierten Sensordaten erlauben darüber hinaus die Möglichkeit Anomalien zu entdecken. Hier lassen sich mit den Parametern “Primary Sensor” und “Secondary Sensor” verschiedene Kombinationen analysieren. In der “Setting Matrix” werden die verschiedene Einstellungen, die beim Betreiben der Aufzüge angewandt werden zusammengefasst.

Details zu den Aufzügen werden im Tooltip angezeigt. In diesen Tooltips lassen sich darüber hinaus Wartungsaufträge via Twitter triggern:

 

Anstatt auf eine Störung zu reagieren, können Servicetechniker somit auf Vorhersagen zurückgreifen. Damit agieren sie bereits vor einem Ausfall des Aufzugs entsprechend. Techniker sind somit in der Lage einen Aufzug aus der Ferne in den Diagnosemodus zu versetzen und ihn auf einer bestimmten Etage zu parken. All dies führt zu weniger Anfahrtszeiten, gesteigerter Effizienz und geringeren Kosten.

Dieses und weitere Beispiele zeige ich auf meinem Vortrag “Industry 4.0: Self Service BI and Predictive Maintenance“ im Rahmen des IBI Symposium am 17. November 2016 in Stuttgart.

[Update 24 Mar 2017]: Das Predictive Maintenance Dashboard wird außerdem auf der CeBIT 2017 im Rahmen der “neuen datenbasierten Geschäftsmodelle und Big Data bei der DB” vorgestellt: