MS SQL Server: ETL mit Data Transformation Services

Screenshot von SQL Server Enterprise Manager mit SAP MaxDB
Screenshot von SQL Server Enterprise Manager mit SAP MaxDB

KĂŒrzlich stand ich vor der Herausforderung einen Datenbestand von einem Datenbanksystem (SAP MaxDB) in ein anderes (Microsoft SQL Server) zu ĂŒberfĂŒhren. Das Unterfangen war manuell jedoch kaum zu realisieren, da die Datenbank mehrere hundert Tabellen und unzĂ€hlige DatensĂ€tze umfasst.

Abhilfe schaffte der Microsoft SQL Server Enterprise Manager. Dort finden sich die Data Transformation Services wieder, Hilfsprogramme, die es erlaubt, ETL-Prozesse (Extract, Transform, Load) beim Import in oder Export aus einer Datenbank zu automatisieren. Dabei werden verschiedene Datenbanksysteme unterstĂŒtzt, sofern diese ĂŒber eine ODBC– oder eine OLE DB-Schnittstelle verfĂŒgen, was auch bei SAP MaxDB der Fall ist.

Konkret bestehen die Data Transformation Services (DTS) aus folgenden Komponenten:

  • DTS Import/Export Wizard: Assistenten, die es erlauben Daten von oder zu einem MS SQL Server zu ĂŒbertragen, sowie Map Transformations ermöglichen.
  • DTS Designer: Ermöglicht das erstellen von komplexen ETL-Workflows einschließlich event-basierter Logik.
  • DTS Run Utility: Planung und AusfĂŒhrung von DTS-Packages; auch via Kommandozeile möglich.
  • DTS Query Designer: Eine GUI fĂŒr das Erstellen von SQL-Abfragen fĂŒr DTS.

Weltkulturerbe: Hampi

Ich in Hampi
Ich in Hampi

HampiUm 22:30 fuhren wir am Freitag mit dem Bus nach Hampi. Um 6:00 erreichten wir unser ca. 350km entferntes Ziel. Nachdem wir unser GepĂ€ck in einem einfachen GĂ€stehaus untergebracht hatten, frĂŒhstĂŒckten wir und suchten uns einen ReisefĂŒhrer, der uns zu verschiedenen Tempeln begleitete und uns einen Überblick verschaffte.

Hampi ist eine alte Tempelruinenstadt und war einst eine hinduistische Hauptstadt. Heute, etwa 800 Jahre spĂ€ter, gehört Hampi zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zwischen außergewöhnlichen Felsenformationen, Bananen- und Palmenhainen fanden wir die Ruinen und Bauten des untergegangenen Königreiches von Vijayanagara. Bis zur Zerstörung durch die Moslems im Jahr 1565 war hier die letzte große Hindu-Dynastie.

HampiEine Mittagspause legten wir im bekannten Mangotree-CafĂ© ein. Das Restaurant befindet sich direkt am Fluss unter einem riesigen Mangobaum. Naben leckerem Essen, gibt es dort viele Sorten Lassi (natĂŒrlich auch Mango Lassi). Anschließend machten wir uns auf den Weg zu einer auf einem kleinen Berg gelegenen Ruine, um dort die Sonne beim untergehen zu beobachten. Bei klarem Himmel war der Anblick atemberaubend.

Am nĂ€chsten Tag besorgten wir uns eine Lagekarte und erkundeten die weiteren SehenswĂŒrdigkeiten der 30kmÂČ großen Tempelanlage auf eigene Faust. So einiges erinnerte mich hier sehr stark an den Film Indiana Jones und der Tempel des Todes, dessen Handlung in Indien spielt, allerdings in Sri Lanka gedreht wurde. Am Abend ließen wir es uns nicht nehmen noch einmal zu sehen wie sich der Himmel der mystischen Landschaft beim Sonnenuntergang rot einfĂ€rbte. (fĂŒr Großansicht auf das Panorama klicken!)

In der Nacht von Sonntag auf Montag fuhren wir wieder mit dem Bus zurĂŒck nach Bangalore.

Panorama von Hampi
Panorama von Hampi

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Kerala Backwaters

Hausboot auf den Kerala Backwaters
Hausboot auf den Kerala Backwaters

Kerala BackwatersVon dem, fĂŒr das tropische Klima typischen, leichten Regen, ließen wir uns am Freitagvormittag nicht unterkriegen und mieteten, wie geplant, ein Hausboot. Die Temperatur sinkt wĂ€hrend des Regens nicht, auch die hohe Luftfeuchtigkeit bleibt unverĂ€ndert. Das Hausboot unserer Wahl bot drei Schlafzimmer mit Duschen, vier Mann Personal, die sich auch um unsere Verpflegung kĂŒmmerten, sowie Fernseher, DVD-Player und 5.1-Surround-Soundsystem.

Nach dem Ablegen fuhren wir direkt in die Backwaters, die sich sĂŒdlich von Cochin auf einer FlĂ€che von etwa 1900kmÂČ erstrecken. Das weit verzweigte Wasserstraßennetz umfasst zahlreiche Seen, FlĂŒsse und Lagunen, sowie unzĂ€hlige VerbindungskanĂ€le. FĂŒr die einheimische Bevölkerung sind de Backwaters von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung. Neben Fischfang und Warentransport, werden die GewĂ€sser zum Anbau von Nutzpflanzen, wie CashewbĂ€ume, Kokospalmen, Reis und Kautschuk genutzt.

Zum Mittagessen wurde uns GemĂŒse, frischen Fisch keralischer Art und eine große Portion Reis serviert. Nach dem Essen hörte es auf zu regnen. Auf den bequemen StĂŒhlen genossen wir den Ausblick vorbeigleitender Palmen, machten Fotos von KĂ€hnen und Fischerbooten, tranken reichlich Tee und Kaffee. Immer wieder passierten wir auch kleine Siedlungen mitten in den Backwaters. Hier leben Reisbauern, die dem Wasser ein paar Quadratmeter Land fĂŒr ihre HĂŒtten abgerungen hatten.

Als es dunkel wurde legten wir an einer etwas grĂ¶ĂŸern Siedlung in den Backwaters an. Wir beschlossen von Bord zu gehen, um uns ein genaueres Bild zu verschaffen. Die Einwohner begrĂŒĂŸten uns sehr freundlich. Beim Laufen auf den schmalen, schlammigen Gehsteigen musste man Acht geben, nicht in das Wasser zu fallen. Ein paar HĂŒtten weiter, gelangen wir an eine kleine Schule, in der der Unterricht gerade begann. TagsĂŒber fĂ€llt schließlich genug Arbeit auf den Reisfeldern an. Die Kinder haben sich ĂŒber unseren Besuch und die mitgebrachten Kugelschreiber gefreut.

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ZurĂŒck an Bord erwartete uns auch schon das Abendessen. Anstelle von Fisch gab es diesmal Chicken. Anschließend saßen wir noch eine ganze Weile zusammen und unterhielten uns ĂŒber Buddha und die Welt.

In der Nacht klarte es dann etwas auf. Auf dem Hausboot lies es sich sehr gut schlafen, zumindest als Passagier. Die Angestellten verbrachten die Nacht auf dem Boden – ohne Decke und Kissen. WĂ€hrend wir ausfĂŒhrlich frĂŒhstĂŒckten, wurden wir zurĂŒck nach Alleppey gebracht, wo wir unsere Tour wieder zu Land fortsetzten.