Bonsoir.
Heute war also unser erster Tag am CERN. Um 8:30 begann für uns ein knapp vierstündiger Bürokratiemarathon durch mehrere Gebäude, die auf dem riesigen Areal verstreut sind. Nach dem die wesentlichen Stationen abgelaufen waren, teilten sich unsere Wege.
Mein Weg führte zu Gebäude 31, wo mich mein Abteilungsleiter in Empfang nahm. Beim Mittagessen erläuterte er mir den Aufbau des LHC Computing Grid und einige mögliche Themen für meine Diplomarbeit.
Nach dem Café habe ich den ersten Webserver zu Gesicht bekommen, der von Sir Tim Berners-Lee – dem Vater des World Wide Web – am CERN in Betrieb genommen wurde.
Meine Kollegen sind sehr engagiert und stammen von vielen verschiedenen Ländern. Gesprochen wird meist Englisch und Französisch. Nach dem ich meine Login-Daten in Empfang genommen habe, hat mir ein Kollege den Antiproton Decelerator (AD) vorgestellt. Diese Maschine vermag Antimaterie zu erzeugen.
Das war ganz schön viel für einen Tag! Fotos werden folgen. Je promets!
Et voilà, heute sind meine Kommilitonin Nena und ich umgezogen – 450km gen Süden – der Diplomarbeit entgegen. Diese schreiben wir beide in Genf in der französischsprachigen Schweiz.
In Genf eine Wohnung zu finden war wirklich alles andere als einfach und grenzte bei uns schon an eine Last-Minute-Aktion. Bis auf den 50″-Plasma-TV und den Whirlpool ist die Einrichtung auch weitgehend komplett.
Das beste an unserer Bleibe ist ohnehin der Ausblick und der Balkon auf den noch bis abends die Sonne scheint!
Auch die Umgebung haben wir schon etwas erkundet. Im nahe gelegenen Media Markt haben wir uns schon mit dem aller nötigsten eingedeckt: zwei neuen SIM-Karten!
So, jetzt habe ich mich schon eine ganze Weile nicht mehr zu Wort gemeldet.
Im Februar wird es ja bekanntlich nie langweilig und tatsächlich gab es in den 28 Tagen so einiges zu tun.
Bevor es letzte Woche so richtig närrisch wurde, habe ich noch meine allerletzten Klausuren geschrieben. Damit ist das Studium eigentlich so gut wie gelaufen! Naja fast. Meine Diplomarbeit steht noch aus.
Und um die werde ich mich jetzt in den kommenden sechs Monaten intensiv kümmern. Wenn es sich ergibt, werde ich dazu noch genaueres schreiben. Aber eigentlich ist dieses Blog mein Travel diary und trägt nicht den Titel “Alex’ langweiliges Studentenleben”.
Nun heißt es erstmal: bon voyage…

Omg, es ist schon wieder soweit:
It’s ma Birthday!
Leider nicht der 16. wie das Foto suggeriert. Das waren noch Zeiten!
Ungeschickterweise sind direkt danach wieder Klausuren. Daher werden Rico und ich nachfeiern, sobald das gröbste überstanden ist: am Donnerstag, den 5. Februar in unserer Garage im Agostea!
2009 ist schon fünf Tage alt und wie üblich stehen in den kommenden Wochen wieder Klausuren an. Von den Klausurvorbereitungen gibt es wenig spannendes zu berichten – abgesehen davon, dass es meine letzten sein werden.
Damit mein Blog währenddessen nicht verhungert, habe ich für euch noch ein paar Beiträge mit Wissenswertem über Indien aus der Schublade geholt:
- Chronicle: Terrorism in India
- Indian business etiquette: Do’s
- Indian business etiquette: Don’ts
- India’s interesting trivia
Das Material ist zwar auf englisch, aber who cares?