Palm Jumeirah Grand Opening

DubaiHat da jemand “Finanzkrise” gesagt?

Unser Ausflug nach Dubai liegt schon etwas zurĂŒck. Schon damals war ich von der kĂŒnstliche Insel Palm Jumeirah sehr beeindruckt. Viele Hotels und Luxusvillen waren schon im Bau. Ziemlich genau ein Jahr spĂ€ter, an diesem Wochenende, fand nun das Grand Opening statt.

1,5 Milliarden Dollar kostete der Bau der kĂŒnstlichen Insel – eines der weltweit spektakulĂ€rsten Bauprojekte. Das KernstĂŒck der palmenförmigen Insel, das Hotel Atlantis The Palm, kostete nochmal ebenso viel. Dagegen wirken dann die 20 Millionen Dollar fĂŒr das grĂ¶ĂŸte Feuerwerk aller Zeiten schon fast wie Peanuts! 😉

Der Anblick der 100.000 Feuerwerkskörper ist jedenfalls grandios…

Das Übermorgenland: Dubai

Dubai CreekDa es noch viel zusehen gibt, sind wir Samstag schon frĂŒh zum Gold Souk gefahren, ein altes Viertel der Stadt. Hier gibt es viele kleine GeschĂ€fte die Waren zu bezahlbaren Preisen anbieten. Nico und ich kauften uns hier ein original Scheichoutfit. Mit einem Boot ĂŒberquerten wir den Dubai Creek, ein natĂŒrlicher Meeresarm des Persischen Golfes, welcher Dubai in die Stadtteile Bur Dubai und Deira teilt. In einem Restaurant direkt am Ufer aßen wir leckere HĂ€hnchenspieße und verfolgten den regen Schiffsverkehr.

Dubai's nightime skylineNun war es wieder Zeit etwas atemberaubendes zu erleben. Also machten wir uns auf in Richtung Wolkenkratzer. Reihenweise nebeneinander haben wir sie gefunden: kaum zu ĂŒbersehende, 300 Meter hohe TĂŒrme. 300 Meter ist nicht hoch? TatsĂ€chlich – es geht noch höher – sonst wĂ€re es nicht Dubai.

Burj Dubai at nightDas Burj Dubai ist mit ĂŒber 600 Metern das derzeit höchste GebĂ€ude der Welt. Es befindet sich noch im Bau und soll, wenn es 2009 fertig gestellt ist, schwindelerregende 819 Meter in die Höhe ragen. Höher geht es nicht mehr? Doch, 2008 beginnt der Bau des Al Burj, so der Name des neuen Giganten in Dubai. Es wird voraussichtlich bis 2012 fertiggestellt sein und 1.050 Meter hoch sein. Damit befinden sich die beiden höchsten GebĂ€ude gleichzeitig im Bau – in Dubai.

Me at Mall of the EmiratesNach Einbruch der Dunkelheit (zu sehen im Video) sind wir zur Mall of the Emirates gefahren. Dort haben wir vor allem viele unerschwingliche Luxusartikel zu Gesicht bekommen. Diamantbesetzte Handys gehören in Dubai wohl zur Standardausstattung. Neben ĂŒber 400 GeschĂ€ften auf einer FlĂ€che von 223.000 Quadratmetern bietet das Einkaufszentrum ein Kinokomplex mit vierzig LeinwĂ€nden, eine Gaming-Area fĂŒr Kinder sowie ein imposantes Theater.

Ski DubaiHauptattraktion des Konsumtempels ist allerdings die unmittelbar angrenzende Ski Dubai-Halle. Sie ist lediglich durch ein ĂŒber mehrere Etagen gehendes Schaufenster von der Mall abgegrenzt. Dieser grĂ¶ĂŸte Indoor-Snowpark der Welt bietet fĂŒnf Abfahrten, 60 Meter Höhenunterschied, ein Vierer-Sessel-Lift und ortsunĂŒbliche Temperaturen von -2 bis -7 °C.

Noch nie zuvor habe ich eine so reiche, prĂ€chtige und verschwenderische Stadt gesehen – in der WĂŒste gebaut. Die letzte Etappe folgt wieder in kĂŒrze…

Tausendundeine Nacht: Dubai

Dubai International AirportMeinen sechsmonatigen Aufenthalt in Asien sollte sich nicht nur auf Indien beschrÀnken. Zu verlockend war der Gedanke an einem langen Wochenende noch ein Abstecher in das ein oder andere Land auf dem Kontinent zu machen. Das erste Ziel abseits der indischen Halbinsel war das Emirat Dubai am vergangenen Wochenende.

Me in front of Burj al Arab, the only 'Seven star' hotel in the entire worldDonnerstag frĂŒh um 4:15 flogen Nico und ich mit Gulf Air von Bangalore ĂŒber Bahrain nach Dubai. Der Dubai International Airport ist sehr modern, außerordentlich sauber und riesig dimensioniert. Dennoch entsteht in etwa 40 Kilometer Entfernung derzeit ein neuer Flughafen, Dubai World Central International Airport – der grĂ¶ĂŸte Flughafen der Welt – mit einer jĂ€hrlichen KapazitĂ€t von 120 Millionen Passagieren.

Nachdem wir uns mit einem Taxi einen Überblick ĂŒber die Stadt verschafft haben, fuhren wir an den Strand – nicht zum baden, es wurde schon dunkel – sondern um eines der Wahrzeichen der Stadt zu besichtigen. Das teuerste (1,5 Mrd. $), höchste (321 Meter) und wohl auch beeindruckendste Hotel der Welt: das Burj al Arab. Das durch seine segelartige Architektur unverwechselbare GebĂ€ude gilt als einziges Sieben-Stern-Hotel der Welt.

Me in front of Jumeirah Beach Hotel and Burj al ArabNach dem zweitbesten Hotel der Stadt muss man nicht lange suchen. Direkt neben dem Burj al Arab befindet sich das, zur selben Kette gehörende, Jumeirah Beach Hotel. Das 26 Stockwerke hohe Hotel verfĂŒgt ĂŒber 22 Restaurants, darunter eines mit deutscher KĂŒche, vier Swimmingpools, sieben TennisplĂ€tze, sowie eigenem Jachthafen.

Wild Wadi Water ParkZum Burj al Arab und zum Jumeirah Beach Hotel gehört ein WasservergnĂŒgungspark. Den Wild Wadi Water Park (zu sehen in den Videos) besuchten wir am Freitag. Mit Gummireifen ging es auf 28 Wasserrutschen ging es abwĂ€rts, manchmal aber auch aufwĂ€rts! FĂŒr die AufwĂ€rtsfahrten wurden starke WasserdĂŒsen in die Rutschbahn integriert. Die schnellste Rutschbahn ist nichts fĂŒr schwache Nerven: aus 33 Metern Höhe donnert man mit bis zu 80 km/h in die Tiefe.

Madinat JumeirahNicht weit vom Wasserpark befindet sich die Madinat Jumeirah, eine Lagunenstadt. Diese “Stadt in der Stadt” wurde originalgetreu dem Stil alter arabischer PalĂ€ste nachempfunden. Dort verbrachten wir den Abend, schauten uns die zahlreichen SouvenirlĂ€den an, aßen in einem schicken Restaurant und entspannten bei gediegener Live-Musik.

Meine Erwartungen hat Dubai bei weitem ĂŒbertroffen. Ein Superlativ jagt hier das nĂ€chste. Was wir Samstag und Sonntag im Übermorgenland noch alles erlebt haben, folgt in kĂŒrze…

Oktoberfest in Bangalore

Auch am Tag nach dem Barbecue ging es deftig weiter. Am Samstag war Oktoberfest in Bangalore.

TatsĂ€chlich ging es ziemlich bayrisch zur Sache. Neben zĂŒnftigem Essen, floss reichlich Bier und spielte original bayrische Volksmusik (im ersten Video), welche sich allerdings zu spĂ€terer Stunde zu englischer Rockmusik (im zweiten Video) wandelte. Die Inder waren begeistert von der deutschen Volksfeststimmung, tanzten und tranken (ggf. etwas zuviel) Bier.

Das einzige was noch fehlte war eine Rede von Stoiber (“in zehn Minuten“) und das Festzelt. Aber ĂŒber die Taj Residency, einem 5-Sterne-Hotel, konnte man sich nun auch nicht beklagen. Gesponsert wurde die Veranstaltung vom deutschen Generalkonsulat, von Bayern und von einigen Indien-aktiven Unternehmen.