Rauchen wird zunehmend uncool

SPSS 16.0
Zum Schutz der Nichtraucher gilt seit einigen Monaten ein weitreichendes Rauchverbot. Heute vor zwei Monaten starteten wir eine Meinungsumfrage. Wir fragten knapp 7.000 Personen, Raucher sowie Nichtraucher, nach ihren pers├Ânlichen Konsequenzen aus dem Rauchverbot.

W├Ąhrend der Umfrage wurde mehrfach der Wunsch nach Ver├Âffentlichung der Ergebnisse ge├Ąu├čert. Nach ausf├╝hrlicher Analyse der Daten mit Hilfe der Statistik-Software SPSS, haben wir nun f├╝r euch ein paar anschauliche Diagramme aufbereitet und in eine Pr├Ąsentation gepackt.

Diese m├Âchten wir euch nun nicht l├Ąnger vorenthalten!

Rauchen war gestern?

Zigarette (Quelle: Wikipedia)Ein Projekt kommt selten allein. So gesellt sich zum noch andauernden SEO Contest eine eher klassische Aufgabe: Meinungsforschung.

In Baden-W├╝rttemberg gilt seit dem 1. August 2007 ein weitreichendes Rauchverbot, um die Nichtraucher besser vor den Folgen des Passivrauchens zu sch├╝tzen. Wir m├Âchten nun wissen wie sich euer Leben seitdem ver├Ąndert hat!

Die hierf├╝r notwendige Datenerhebung findet ausschlie├člich internetbasiert statt. Wir erhoffen uns dadurch eine hohe Teilnehmerzahl, damit das Ergebnis repr├Ąsentativ ist. Unsere Umfrage richtet sich sowohl an Nichtraucher als auch an Raucher.

Versicherung und Finanzen

Unbedingt erforderlich f├╝r einen l├Ąngeren Aufenthalt in Indien ist eine Auslandsreisekrankenversicherung. Die gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland decken in der Regel nur Urlaubsaufenthalte bis zu 30 Tagen ab. Die Kosten f├╝r den Versicherungsschutz belaufen sich auf etwa 30 Euro im Monat.

Daf├╝r werden im Bedarfsfall die ├Ąrztliche Leistungen, Krankenhausleistungen, Medikamente, Krankenr├╝cktransport und ├ťberf├╝hrungskosten im Todesfall ├╝bernommen. Gl├╝cklicherweise musste ich noch keine dieser Leistungen in Anspruch nehmen. Bei der letztgenannten k├Ânnte sich zudem das Verfassen dieses Berichts als schwierig gestalten. ­čśë

Bevor die erste Verg├╝tung auf dem indischen Bankkonto zur Verf├╝gung steht, ist man auf Finanzreserven aus Deutschland angewiesen. Diese lassen sich bequem am Geldautomat sowohl mit g├Ąngigen Kreditkarten (Visa, Master, Amex), als auch mit Debitkarte (Maestro) anzapfen.

Impfungen

Etwa ein halbes Jahr vor der Abreise sollte man mit den notwendigen Impfungen beginnen. Essentiell sind Impfungen gegen Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Diphtherie, Polio (Kinderl├Ąhmung) und Tetanus (Wundstarrkrampf). Gegen die drei letztgenannten Infektionskrankheiten sollte man ohnehin auch in Deutschland geimpft sein (Grund-DPT-Impfung).

Empfehlenswert, besonders bei l├Ąngerem Aufenthalt, sind zudem Impfungen gegen Cholera und Tollwut. Auch wenn das Risiko gering erscheinen mag von einem herumstreunenden Hund gebissen zu werden, bin ich es dennoch nicht eingegangen. Auch die M├Âglichkeit sich innerhalb von vier Stunden (solange ben├Âtigt das Virus um zum Gehirn zugelangen) nach einem Biss nachtr├Ąglich impfen zulassen, ├╝berstieg meine Risikofreudigkeit.

Tollwutvirus (Quelle: CDC)Tollwut gilt zwar in Deutschland als ausgerottet, ist aber in Indien sehr weit verbreitet, ist nicht heilbar und f├╝hrt nach nur kurzer Zeit zum Tod. Um gegen die Virusinfektion gesch├╝tzt zu sein, sind 150 Euro f├╝r drei Ampullen des Impfstoffes zu investieren. Nach der zweiten und nach der dritten Verabreichung hatte ich f├╝r je zwei Tage starke Kopf- und Gliederschmerzen. Aber auch das war mir der Impfschutz wert!

Reiseapotheke

F├╝r einen l├Ąngeren Aufenthalt in Indien ist es sehr ratsam eine medizinische Grundausstattung mitzubringen, da die klinische Versorgung, besonders in l├Ąndlichen Gebieten, unzureichend ist. Gro├čst├Ądte wie Bangalore bieten f├╝r indische Verh├Ąltnisse zwar hervorragende medizinische Versorgung, doch sollte man auch hier keine Hygiene auf westlichem Niveau zu erwarten. Wer keine HIV-Infektion riskieren m├Âchte, sollte besser eigene Spritzen im Gep├Ąck haben. Schlie├člich hat Indien bereits S├╝dafrika als das Land mit den meisten Aidskranken ├╝berholt. ÔŁŚ

Wichtig ist auch auf den M├╝ckenschutz zu achten und ein Medikament zur notfallm├Ą├čigen Selbstbehandlung von Malaria (Stand-by-Therapie) bei sich zu haben. Besteht anhand von Beschwerden Verdacht auf Malaria und ist innerhalb von 24 Stunden kein Arzt erreichbar, muss man sich selbst durch die Einnahme der Tabletten behandeln. Auch nach erfolgreicher Selbstbehandlung sollte man so schnell wie m├Âglich einen Arzt aufsuchen, da auch im Nachhinein Komplikationen (hohes Fieber, Herz-Kreislauf-BeschwerdenÔÇŽ) auftreten k├Ânnen.

Verbreitung von Malaria (Quelle: WHO)

Ansonsten ist es ratsam ein Medikament gegen Durchfall bei sich zu haben. Das massenweise und oftmals sogar t├Âdliche Auftreten von Durchfallerkrankungen in Indien, ist meist auf mit Krankheitserregern verseuchtes Trinkwasser zur├╝ckzuf├╝hren. Der mit dem Durchfall einhergehende Elektrolytverlust sollte ebenfalls nicht au├čer Acht gelassen werden. Entsprechende Elektrolytl├Âsungen schaffen Abhilfe.