Oktoberfest in Bangalore

Auch am Tag nach dem Barbecue ging es deftig weiter. Am Samstag war Oktoberfest in Bangalore.

Tatsächlich ging es ziemlich bayrisch zur Sache. Neben zünftigem Essen, floss reichlich Bier und spielte original bayrische Volksmusik (im ersten Video), welche sich allerdings zu späterer Stunde zu englischer Rockmusik (im zweiten Video) wandelte. Die Inder waren begeistert von der deutschen Volksfeststimmung, tanzten und tranken (ggf. etwas zuviel) Bier.

Das einzige was noch fehlte war eine Rede von Stoiber (“in zehn Minuten“) und das Festzelt. Aber über die Taj Residency, einem 5-Sterne-Hotel, konnte man sich nun auch nicht beklagen. Gesponsert wurde die Veranstaltung vom deutschen Generalkonsulat, von Bayern und von einigen Indien-aktiven Unternehmen.


Barbecue bei Sven

Grillen in Indien? Warum eigentlich nicht… 😀

Sven hat uns für gestern Abend zu sich nach Hause eingeladen. Da Sven drei Jahre in Indien arbeitet, wohnt er in einem schicken Häuschen, das er sich ganz nach westlichen Standards eingerichtet hat, inklusive Fitnessraum, Lesezimmer und – selbstverständlich – einem Serverraum.

Der wichtigste Einrichtungsgegenstand für gestern war allerdings der Holzkohlegrill, auf den leckere Sperripps und feine Steaks gelegt wurden.

Dasara Festival in Mysore

Ausschlafen am Sonntag? Dem war gestern nicht so! Um dem Verkehrschaos zuvorzukommen, machten wir uns zeitig auf den Weg. Um 4:45 wurden Nico und ich (die derzeit einzigen Praktikanten unserer Firma in Indien) von einem kleinen Bus abgeholt, den unsere Kollegen von Bosch (dort werden mehr Praktika vergeben) organisiert haben.

Dreieinhalb Stunden später und 125km südwestlich von Bangalore erreichten wir Mysore. Erste Station war der 1062m hohe Chamundi Hill, auf dessen Spitze sich der Sri-Chamundeshwari-Tempel befindet. Sehenswert war auch eine Statue des Dämons Mahishasura, sowie eine 5m hohe, monolithische Statue des Stieres Nandi, dem Reittier Shivas. Die 1659 aus dem Felsen geschlagene Figur ist eine der größten ihrer Art in ganz Indien.

Dann wurden wir hungrig und besuchten das nächstbeste Restaurant. Eigentlich wäre darüber nichts außergewöhnliches zu berichten, wenn wir nicht nach der Toilette gefragt hätten und uns der Weg dorthin nicht durch die Küche geführt hätte. So erhielten wir exklusive Einblicke (eingefangen in einem exklusiven Video) in eine indische Küche und bekamen gezeigt wie Masala Dosa zubereitet wird.

Nun aber zum eigentlichen Ziel unseres Ausflugs, der Dasara-Parade. Dabei handelt es sich um den Höhepunkt eines zehntägigen Festivals, das zu ehren der Göttin Kali, als die Siegerin über den Büffeldämon, gefeiert wird. Dasara zählt zu den höchsten religiösen Feiertagen der Hindus. Auf der Parade waren etwa 500.000 Besucher (zu sehen im zweiten Video), die sich um die besten Plätze entlang der abgesperrten Straßen drängelten.

Bevor wir uns auf den Heimweg machten, besichtigten wir noch das Amba Vilas, einen prächtigen Maharaja-Palast. Das dreistöckige Bauwerk aus grauem Granit und einem Turm mit vergoldeter Spitze zählt zu den berühmtesten Palastbauten ganz Indiens.


Software modellieren

Allein mit dem Schreiben von Programmcode ist es meiner Abteilung nicht getan. Um den Überblick über das Projekt nicht zu verlieren, ist es notwendig die Software vorab mit einer Modellierungssprache zu beschreiben.

Für mein Projekt verwende ich dazu UML (Unified Modeling Language). Betriebswirtschaftliche Anwendungen lassen sich damit hervorragend abbilden. Drei Diagrammtypen erweisen sich für meine Vorhaben als besonders nützlich:

  • Anwendungsfalldiagramm: zeigt was das System tun soll
  • Aktivitätsdiagramm: beschreibt den Ablauf eines Anwendungsfalls
  • Klassendiagramm: stellt die Beziehung zwischen den Klassen dar

Zu UML habe ich eine sehr praktische Notationsübersicht und ein Online-Buch gefunden.

Download UML-Notationsübersicht als PDF-Datei