Tag-Archiv für 'Kirche'

Harlem, Central Park und MoMA

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst in einer der unzähligen Kirchen Harlems. Harlem ist das “schwarze” Stadtviertel von Manhattan. Persönlichkeiten wie P. Diddy und Alicia Keys wuchsen hier auf. Der Pfarrer fragte mich noch vor Beginn der Messe nach meinem Namen und hat mich herzlich eingeladen daran teilzunehmen.

Nach dem Gottesdienst machten Sebastian und ich und auf den Weg in den Central Park. Der Central Park ist die “grüne Lunge” Manhattans und nimmt etwa fünf Prozent der Insel in Anspruch. Zahlreiche Künstler sind hier am Wochenende anzutreffen. Begeistern sie ihr Publikum, so verdienen sie ein paar Dollar.

Bei Sonnenuntergang machten wir uns nochmal auf den Weg in Richtung Brooklyn Bridge. Zuvor legten bei McDonalds am Times Square noch einen kurzen Zwischenstopp ein. Als wir dann die Brooklyn Bridge erreichten, war es bereits Nacht und das Bauwerk erstrahlte in voller Pracht. Die Skyline im Hintergrund vollendete den Anblick.

Am Montag besuchten wir das Museum of Modern Art (MoMA). Das Museum im Bezirk Midtown ist eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Unter den 150.000 Ausstellungsstücken befinden sich auch Werke von Salvador Dalí (Die Beständigkeit der Erinnerung), Vincent van Gogh (Sternennacht) und Andy Warhol (Gold Marilyn Monroe).

Nachmittags besuchten wir das Macy’s. In unmittelbarer Nähe zum Empire State Building ist das Macy’s mit 200.000 m² großer Verkaufsfläche das größte Kaufhaus der Welt. Der Warenwert im Lager beträgt etwa 700 Millionen Dollar. Auf zehn Etagen gibt es in diesem Konsumtempel vieles zu entdecken.

Mit viel Kunst und Konsum ging es auch am Dienstag weiter…

Bklyn Brdg, Ground Zero, Wall St

Sicher unbestritten gilt die Brooklyn Bridge als herausragende architektonische Leistung. Der Bau der Brücke begann bereits 1869 und dauerte vierzehn Jahre. Damals wurde sie von Pferdewägen und Fußgängern genutzt um den East River zu überqueren. Heute sind es hauptsächlich Autos, die auf sechs Fahrspuren die Verbindung von Manhattan und Brooklyn nutzen.

Nach ausführlicher Begutachtung der Brooklyn Bridge an diesem Freitagvormittag begaben wir uns nach China Town. Gestärkt mit leckerem Curry Chicken, befanden wir uns ein paar Straßen weiter plötzlich in Little Italy wieder. Kaum zu glauben, wie klein die Welt doch ist! In New York City werden übrigens etwa 170 verschiedene Sprachen gesprochen. Wir marschierten weiter gen Süden durch das Künstlerviertel SoHo (South of Houston Street).

Schließlich entdeckten wir von weitem eine klaffende Lücke. Hier fehlte etwas! Nun standen wir direkt da davor: Ground Zero - der Bodennullpunkt. Durch einen Terroranschlag am 11. September 2001 sind die sieben Gebäude des World Trade Centers vollständig zerstört worden. Derzeit werden die Fundamente für den Freedom Tower vorbereitet. 2011 soll dieser fertiggestellt sein.

In unmittelbarer Nähe der WTC Site befindet sich die Wall Street. Eines der Häuser der doch recht kleinen Straße ist die New York Stock Exchange. Hier ist also die Quelle der täglichen neuen Hiobsbotschaften. Weitaus friedlicher geht es am anderen Ende der Wall Street zu. Hier steht die Trinity Church. Die 1846 errichtete Dreifaltigkeitskirche gehört zu den ältesten Gotteshäusern der Stadt.

Etwas mehr Trubel erlebten wir dann in der Grand Central Station. Man sieht es dem Kopfbahnhof von außen kaum an: es ist der größte Bahnhof der Welt. 67 Gleise enden hier - unterirdisch! Am Abend sahen wir “Babylon A.D.” in einem der unzähligen Premierenkinos am Broadway. Mein Fazit zum Film: furiose Special Effects, vorhersehbare Story.

Weniger Effekte, dafür mehr Story und eine tolle Parade folgten einen Tag später…

Sonne über Köln

Vor dem Kölner Dom

Am Mittwoch schien über dem Kölner Dom wieder die Sonne. Da schmeckt das Kölsch auch gleich viel besser… :smile:

Ostern im Schnee

Öfter mal was anderes: erst Weihnachten unter Palmen, dann Ostern im Schnee…

Vor vier Tagen (am 20. März um 6:48) war der astronomische Frühlingsanfang. Für die angebrochene Jahreszeit ist es aber außergewöhnlich kalt. Dieses Jahr erleben wir das kälteste Osterfest seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Diese Gelegenheit habe ich heute morgen für ein paar Schnappschüsse genutzt. :smile:

Shiva, Sterne und St. Patrick

Heute besichtigten wir den Shiva Temple im Herzen Bangalores. Am Eingang steht eine große Statue von der Gottheit Ganesha, dargestellt durch das Wesen mit dem Elefantenkopf.

Einige Meter weiter ist dann eine noch größere, etwa 20 Meter hohe Statue zu sehen. Diese stellt Shiva (”Der Gütige”) dar. Shiva ist einer der wichtigsten Götter des Hinduismus. Im Innern des Tempels war es ziemlich dunkel. Die Klangkulisse und sich bewegende Figuren (zu sehen im Video) schufen ein seltsames Ambiente.

Anschließend wollten wir zu den Sternen. Also besuchten wir das Jawaharlal Nehru Planetarium. In einer 90minütigen Vorführung wurde der die Entstehung unseres Universums und Phänomene wie das Schwarze Loch und die Supernova abgehandelt.

Gegen Abend schauten wir uns noch die prächtige St. Patrick’s Church in der Brigade Road an. Die zwölf Säulen in dem römisch-katholischen Gotteshaus weisen auf die zwölf Apostel hin.

The Big Bang was an explosion that destroyed nothing, but created everything.