Cannes

Am Freitag waren wir in Cannes. Auf einer Anhöhe befindet sich La Castre, wovon wir uns einen Überblick über die beschauliche Stadt verschafft haben. Wir flanierten entlang des sehr schön angelegten, mit Palmen gesäumten Boulevard de la Croisette.

Der Boulevard endet im Osten am Pointe Croisette, wo sich das Casino und der Palais des Festivals et des Congrès, in dem das Internationale Filmfestival stattfindet, befinden. Direkt unterhalb ist die Plage de la Croisette, ein breiter Sandstrand (zu sehen im Video), an dem wir uns am späten Nachmittag sonnten.

Am Abend waren wir schlieĂźlich noch ein letztes mal in Nice, bevor es dann am Samstag um 8:00 wieder zurĂĽck nach Hause ging. Die Route war eine andere. Es ging ĂĽber Genua, vorbei an Turin ĂĽber den San-Bernardino-Pass. Um 20:30 erreichten wir Karlsruhe.

Antibes

Der Mittwoch begann mit einer Präsentation der Internationalen Abteilung des Technologieparks in Sophia Antipolis. Den Mittag verbrachten wir in der Altstadt von Antibes. In den verwinkelten Straßen findet man viele kleine Cafés und einladende Plätze zum verweilen.

In der Umgebung der Altstadt gibt es nur einen kleinen Strand. Dieser befindet sich südlich in einer Bucht und ist gut besucht. Nicht weit entfernt befindet sich der Yachthafen, an dem einige luxuriöse Yachten liegen. Am Nachmittag wurde unser Fachprogramm mit einem Termin bei SAP Research abgerundet.

ZurĂĽck in Nice beschlossen Christian, Marius, Michael, Alex K. und ich am Abend die Parkanlage auf dem Mont Boron zu besichtigen. Uns bot sich ein toller Ausblick ĂĽber die Stadt. Nachdem wir den Sonnenuntergang bewundert hatten, mussten wir feststellen, dass alle Tore der Parkanlage bereits verschlossen waren.

Mittlerweile war es dunkel. Wir hatten zwei Alternativen: hinab an der fĂĽnf Meter hohen Mauer oder hinĂĽber ĂĽber das drei Meter hohe Tor. Die Entscheidung fiel auf letzteres. Als Kletterhilfe nahmen wir eine Baustellenabsperrung, die wir an das Tor stellen und meisterten so das Hindernis.

Für den Donnerstag sah das Fachprogramm unserer Exkursion einen Besuch bei Accenture und anschließend bei dem französischen Forschungsinstitut INRIA (Institut Nationale de Réchérche en Informatique et en Automatique) vor. Den Abend verbrachten wir wieder in Nice. Allerdings vermieden wir es, Parkanlagen mit großen Eingangstoren zu betreten.

Nice

Am Sonntag um 8:00 morgens ging es mit dem Bus von Karlsruhe aus gen Süden. Am Vormittag passierten wir Basel. Leider war der Sankt-Gotthard-Pass gesperrt. So verlief unsere Reiseroute durch den weit weniger spektakulären Gotthard-Tunnel.

Vorbei am Comer See und an Milano trafen wir dann auf der MittelmeerkĂĽste. Auf dem Weg blieb noch Zeit fĂĽr italienischen Cappuccino. Weiter im Westen erreichten wir schlieĂźlich gegen 21:00 unser Hotel in Nice.

Am Montagmorgen fuhren wir nach Antibes und verschafften uns einen ersten Ăśberblick ĂĽber die vor mehr als 2.000 Jahren von den Griechen gegrĂĽndeten Stadt.

Im Hinterland von Antibes befindet sich der Technologie- und Wissenschaftspark Sophia Antipolis. Auf dem hügeligen Areal sind 1.300 Unternehmen ansässig. Eines dieser Unternehmen, ILOG, besuchten wir am Nachmittag.

Abends hielten wir uns in Nice auf. Die Gebäude der Altstadt sind sehr gut erhalten. Die schmalen Gassen sind recht verwinkelt. Vor allem die Place Masséna und der belebte Strandboulevard haben es mir angetan.

Côte d’Azur

Vergangene Woche habe ich zusammen mit einigen Kommilitonen an einer Exkursion nach SĂĽdfrankreich teilgenommen. Neben interessanten Fachvorträgen (u.a. zu Wissensbasierten Systemen), war es nicht zuletzt die Landschaft und die Städte an der CĂ´te d’Azur (“azurblaue KĂĽste”), die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Ausführlicheres zu den Stationen, die wir während der Exkursion besucht haben, folgt in den nächsten Tagen:

  1. Nice: Hafenstadt am Mittelmeer mit sehr mildem Klima
  2. Antibes: ĂĽber 2.000 Jahre alte von Griechen gegrĂĽndete Stadt
  3. Monaco: Schnelle Autos, groĂźe Yachten und viel Glamour
  4. Cannes: Boulevard, Festspielhaus und Strand

Et sur ce, bonsoir!