How China is winning in the Age of Artificial Intelligence

Alibaba Campus
Alibaba Campus

Currently I’m on a 4-week China trip, visiting many cities. In Hangzhou I met CEIBS peers who work for Alibaba. While the Alibaba campus is quite impressive, I got even more impressed by Alibaba’s leadership culture, which is encouraging its employees to innovate as intrapreneurs.

If you start your own project (a new mobile app, a patent, a scientific paper, etc.), you’re doing it in your own pace, you’re not being micro-managed and you’ll receive a bonus based on success. Intrapreneurship at Alibaba is just one of many examples where we (Europeans) can learn a lot from China!

Yue and me, Hangzhou West Lake

While traveling in China I was reading AI Superpowers: China Silicon Valley, and the New World Order by Kai-Fu Lee, a book that is a must-read to get an idea where China’s AI ambitions are heading to. What matters most for AI innovation these days, the author argues, is access to vast quantities of data—where China’s advantage is overwhelming.

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AI Superpowers: China, Silicon Valley, and the New World Order
  • Kai-Fu Lee
  • Publisher: Houghton Mifflin Harcourt
  • Gebundene Ausgabe: 272 pages

A quite entertaining book focusing on the new mindset of China’s young generation is this one: Young China: How the Restless Generation Will Change Their Country and the World by Zak Dychtwald.

Young China: How the Restless Generation Will Change Their Country and the World
  • Zak Dychtwald
  • Publisher: ST MARTINS PR
  • Gebundene Ausgabe: 304 pages

Generation Y: Was erwarten Digital Natives von der Arbeitswelt?

Seattle: Space Needle
Innovation kann nicht diktiert werden, sondern muss erwünscht sein

Die Generation Y, zwischen 1977 und 1998 geboren, gilt als sehr gut ausgebildet. Sie sind als Digital Natives in der digitalen Welt aufgewachsen und rasche Veränderung gewohnt. Sie gelten als kreativ und technikaffin. Wären dies nicht die idealen Kandidaten, um die Digitalisierung bei Banken voranzutreiben, um Datenschätze mittels Data Science zu erschließen und um Fachwissen, Geschäftsverständnis und Kreativität zu vereinen?

Als potentieller Arbeitgeber stellt sich darüber hinaus noch eine viel wesentlichere Frage: Wie komme ich an die High Potentials dieser Generation und wie kann ich sie halten? Tatsächlich besteht für etablierte Unternehmen sogar akuter Handlungsbedarf, um weiterhin als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Allein mit höheren Gehältern und Prestige klappt das nicht. Es ist vielmehr die intrinsische Motivation und die Sinnfrage, die hier zum Zuge kommen.

Traditionelle Unternehmenskulturen sind eine Hürde für die Generation Y und der Digitalen Transformation gleichermaßen. Heute verändern sich die Märkte so rasant, dass Unternehmen nur erfolgreich sein können, wenn sie zügig antizipieren und reagieren. Jedoch setzen die meisten Unternehmen mehr auf Risikominimierung als auf Entscheidungsfreiheit und Fortschritt: Informationen werden zurückgehalten oder gefiltert, Strukturen und Prozesse sind verkrustet und aufgebläht, tatsächliche Entscheidungen werden nur von wenigen getroffen und nur zögerlich kommuniziert.

Dies steht den Digital Natives im Weg. Die Generation Y braucht eine Arbeitsatmosphäre, die zu ihr passt. Dies muss in die Kultur der Unternehmen übergehen, in die Arbeitsweise und Entscheidungsphilosophie. Bürokratie muss auf ein Minimum reduziert werden, um schnelles Handeln zu ermöglichen. Innovation kann nicht diktiert werden, sondern muss erwünscht sein. Ideen können durch jeden, überall und zu jeder Zeit entstehen – man muss ihnen nur den Freiraum geben.