ABAP says Hello World

Hello World

Letzte Woche habe ich im Geschäft damit begonnen mich in die Programmiersprache ABAP (Advanced Business Application Programming) und die zugehörige Entwicklungsumgebung (ABAP Workbench) einzuarbeiten. Diese werde ich für meine folgenden Aufgaben benötigen.

Bei ABAP handelt es sich um eine 4GL-Sprache (fourth generation language). Der wesentliche Unterschied zu einer 3GL-Sprache, wie Java und C++, besteht darin, dass der Programmierer nicht mehr festlegt wie ein Problem gelöst wird, sondern was der Rechner machen muss, um dieses Problem zu lösen.

Pearl Valley

Nachdem wir gestern tagsüber die MG Road (Mahatma Gandhi), die Haupteinkaufsmeile in Bangalore, unsicher gemacht haben und den Abend in der I-Bar, einem Club im Park Hotel verbracht haben, ging es heute endlich mal raus aus der Stadt.

Etwa 45 km südlich der Stadt liegt Pearl Valley am Rande des Bannerghatta National Park. Die Fahrt mit dem Geländewagen dauerte etwa 90 Minuten. Bereits auf dem Parkplatz wurden wir von frechen Affen begrüßt (zu sehen im Video weiter unten). Nachdem wir uns im Restaurant mit herrlichem Blick über das Tal gestärkt hatten, begann unsere Wanderung.

Es tat gut wieder saubere Luft zu atmen. Die Geräuschkulisse war geprägt von Affengeschrei, zwitschernden Vögeln und singenden Indern. Je weiter wir in das Tal vordrangen, umso unwegsamer wurde der Pfad. Plötzlich wurden wir von einem heftigem Monsunregen überrascht und erlebten wir sich unser eingeschlagener Weg mehr und mehr zu einem reisenden Strom entwickelte. Nach 15 Minuten ließ der Regen dann aber wieder nach.

Auf der Fahrt zurück nach Bangalore passierten wir das kleine Dorf Anekal. Wie fast überall in Indien spielt sich das Leben auch hier auf der Straße ab.

Leela Palace

Nach der Arbeit waren wir gestern noch einkaufen bei der Marathahalli Bridge. Um ein Bankkonto zu eröffnen brauche ich ein Passfoto. Zehn Passfotos kosteten 100 Rupien (etwa 2 Euro). Von Nahrungsmittel, über Bekleidung, DVDs und Elektronik ist auf dieser Einkaufsstraße alles zu finden.

Abends waren wir im Leela Palace, ein nobles 5-Sterne-Hotel. Eine Übernachtung kostet 250 $ aufwärts. Im Leela Palace ist auch der recht exklusive Athena Night Club, das eigentliche Ziel unseres Abendprogramms. Einlass erfolgte über eine Gästeliste. Die Musik gefiel sehr gut, die Austattung des Clubs war modern und ansprechend.

Der Besuch auf der schlichten Einkaufsstraße und darauf im luxuriösen Hotel führten mir die gravierenden soziale Unterschiede in Indien vor Augen, wie sie in einem solchen Ausmaß in Deutschland unvorstellbar sind.