Indien hat die Formel 1 für sich entdeckt!
Das neue Team Force India schickt ab der Formel-1-Saison 2008 zwei Fahrer ins Rennen. Das Team befindet sich in Besitz des indischen Milliardärs Vijay Mallya, dem auch der Kingfisher-Konzern gehört.
Mit Adrian Sutil steht einer der Fahrer bereits fest. Einer von insgesamt sieben Kandidaten für den anderen Fahrerplatz war Ralf Schumacher. Auf der Teststrecke hinterließ er jedoch keinen bleibenden Eindruck.

Darüberhinaus wird es 2010 voraussichtlich erstmals einen Großen Preis von Indien geben. Dieser soll in Neu-Delhi stattfinden.
Having an Indian-owned Formula One team on the grid was something that was considered completely out of reach before… this reflects the new India and new economic prosperity.
- Vijay Mallya
Quellen: The Telegraph, Spiegel Online

Um Weihnachtsgeschenke einzukaufen waren wir gestern auf der Brigade Road unterwegs. Auf der gut besuchten Einkaufsstraße findet man so ziemlich alles was das Herz begehrt. Es gibt zahlreiche kleine Läden, einige Boutiquen, Outlets und größere Shopping-Malls.
Gegessen haben wir danach im nahe gelegenen Olive Beach. Das Restaurant bietet eine große Vielfalt an indischen Speisen bei stilvollem Ambiente.
Als ich heute Morgen – wie üblich – um 6:30 aufgestanden bin, war ich überrascht: es war kalt! Und das in Iniden.
Ein Blick aus dem Fenster offenbarte nichts Gutes. Schmuddeliges Wetter, eine graue Wolkendecke, leichter Regen, 18°C. Solche Wetterverhältnisse bin ich nicht mehr gewohnt. Notgedrungen habe ich meine Weste aus dem Schrank gesucht.
Die Tageszeitung ‘The Hindu’ bestätigte mein Empfinden:
The Meteorological Centre has issued a ‘cold wave warning’. The low temperatures in Bangalore are a testing time for those without shelter.
- The Hindu
Unbedingt erforderlich für einen längeren Aufenthalt in Indien ist eine Auslandsreisekrankenversicherung. Die gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland decken in der Regel nur Urlaubsaufenthalte bis zu 30 Tagen ab. Die Kosten für den Versicherungsschutz belaufen sich auf etwa 30 Euro im Monat.
Dafür werden im Bedarfsfall die ärztliche Leistungen, Krankenhausleistungen, Medikamente, Krankenrücktransport und Überführungskosten im Todesfall übernommen. Glücklicherweise musste ich noch keine dieser Leistungen in Anspruch nehmen. Bei der letztgenannten könnte sich zudem das Verfassen dieses Berichts als schwierig gestalten.
Bevor die erste Vergütung auf dem indischen Bankkonto zur Verfügung steht, ist man auf Finanzreserven aus Deutschland angewiesen. Diese lassen sich bequem am Geldautomat sowohl mit gängigen Kreditkarten (Visa, Master, Amex), als auch mit Debitkarte (Maestro) anzapfen.